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    Lehrstuhl für Informatik III

    Neues Projekt: Massive Skalierungsmethoden für vollständig virtualisierte 5G-Mobilfunkkernnetze im Kontext des Internets der Dinge (5CALE)

    24.07.2019

    Das Forschungsprojekt „5CALE“ befasst sich mit dem Internet der Dinge (IoT) in 5G-Mobilfunknetzen. Das Ziel hierbei ist es, ein genaues Verständnis der Skalierbarkeit von 5G-Mobilfunknetzen zu erlangen, wenn zukünftig Millionen von IoT-Geräten mit 5G-Technologie in Betrieb genommen werden.

    Visionäres Forschungsprojekt 5CALE in Zusammenarbeit mit EMnify GmbH über das Internet der Dinge


    Der Lehrstuhl für Informatik III, Kommunikationsnetze, arbeitet im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts namens „5CALE“ daran, das Internet der Dinge in heutigen 5G-Mobilfunknetzen zu ermöglichen. Im Internet der Dinge kommunizieren eine wachsende Anzahl vernetzter Geräte wie Haushaltsgeräte, Maschinen oder Autos über die 5G-Mobilfunktechnologie mit M2M-Konnektivitätsplattformen, die die Verbindung und zentralisierte Steuerung der Geräte ermöglicht. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der EMnify GmbH. Das Ziel des 5CALE-Projekts, welches für „5G Scale“ steht, ist es, ein genaues Verständnis der Skalierbarkeit von 5G-Mobilfunknetzen zu erlangen, wenn zukünftig Millionen von Geräten mit 5G-Technologie in Betrieb genommen werden. 

    Beim Internet der Dinge reden physische und virtuelle Gegenstände miteinander, um Informationen auszutauschen und gemeinsam Aufgaben zu erledigen. Da diese neue Form von Kommunikation durch eine hohe Anzahl an Kleinstgeräten auf die Mobilfunknetze nun zukommt, müssen geeignete Mechanismen und Algorithmen entworfen werden, damit die Kommunikation funktioniert und die explodierende Anzahl an Geräten unterstützt werden kann.

    Die Untersuchungen werden die wichtigsten Herausforderungen adressieren, die für Mobilfunknetzbetreiber, Unternehmen und Endverbraucher in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung sein werden. Dies umfasst Lösungsskalierbarkeit, Überlastkontrolle und Überlebensfähigkeit nach schwerwiegenden Ausfällen. 

    Das Projekt bringt Industrie- und akademische Partner mit dem gemeinsamen Ziel zusammen, die 5G-Technologie voranzutreiben, und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Energie mit einer 1M EURO über 3 Jahre hinweg finanziert. 

    EMnify bietet bereits Konnektivität für mehr als eine Million Geräte über seine vorhandene IoT-Konnektivitätsplattform. Technologien wie 5G und NB-IoT tragen jedoch zu einem exponentiellen Wachstum der Anzahl der Geräte bei, die online geschaltet werden, was eine beispiellose Belastung der Mobilfunknetze zur Folge hat. Das 5CALE-Projekt wird die Skalierbarkeit der EMnify-Technologie untersuchen und ihre Zukunftssicherheit für die IoT-Infrastruktur der nächsten Generation demonstrieren. 

    Frank Stoecker, CEO und Mitbegründer von EMnify, sagte; „Wir freuen uns sehr, mit einem Team zusammenzuarbeiten, das sich aus hoch angesehenen Wissenschaftlern der Universität Würzburg zusammensetzt. Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit der Universität fiel uns leicht. Ihre Expertise und ihr Innovationsansatz stimmen mit unseren eigenen Markenwerten und unserer Vision überein und bieten eine aufregende Gelegenheit für eine Partnerschaft. Die 5G-Technologie wird bereits heute weltweit erprobt und getestet und ist bereits in acht Betreibernetzen kommerziell verfügbar. Die Technologie wird die Netzwerkkapazität erheblich erhöhen und zu massiven IoT-Umsetzungen führen. Durch die Zusammenarbeit an diesem wichtigen Forschungsprojekt möchten wir unser kontinuierliches Engagement unter Beweis stellen, unseren Kunden die besten verfügbaren Technologielösungen für ihre M2M- und IoT-Anforderungen bereitzustellen.“ 

    Prof. Dr. Tobias Hoßfeld der Universität Würzburg kommentierte: „EMnify steht für Innovation und hat sich mit seiner hochinnovativen und skalierbaren IoT-Konnektivitätsplattform einen Namen gemacht. Durch Stresstests bei einem Volumen von hundert Millionen angeschlossener Geräte möchten wir die Grundlage für eine umfassende Einführung des Internets der Dinge schaffen, wenn die 5G-Technologie breiter verfügbar sein wird. “

    Ansprechpartner der Universität: Prof. Dr. Tobias Hoßfeld und Dr. Florian Wamser 

     


    Über EMnify - EMnify ist ein Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS), das das zellulare Internet der Dinge (IoT) revolutioniert. Unser Konnektivitätsmanagement-Service bietet Mobilfunkbetreibern, Unternehmen und Entwicklern weltweit Technologien, die „Dinge“ verbinden. EMnify ist das erste Unternehmen, das eine mobile Kerninfrastruktur als Cloud-Service anbietet und ermöglicht sichere, zuverlässige und skalierbare Konnektivität auf bisher nicht mögliche Weise. EMnify weist den Weg in eine Zukunft ohne Kommunikationsbarrieren. Heute bedienen wir Kunden aus mehr als 70 Ländern und ermöglichen so innovative Geschäftsmodelle und IoT-Anwendungsfälle auf der ganzen Welt.
     

     

     

     

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